Heckenschnitt

    Heckenschnitt / Verbindungswege Anlage 1
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    Mit der Unterstützung durch die Stadtgruppe Frankfurt der Kleingärtner e.V. und deren anwaltlichen Beistand, sowie der Hilfe bei der Auswertung von Katasterkarten der Stadt Frankfurt durch Gartenfreunde konnten wir der Stadt Frankfurt nachweisen, dass das Streitobjekt "Hecke" auf den Verbindungswegen zwischen der Gartenanlage 1 (Anlage am Sinaigelände) im Eigentum der Stadt Frankfurt stehen.

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    Das Liegenschaftsamt erkannte im Schreiben an unsere Rechtsanwältin dieser Woche die Verpflichtung zum Heckenschnitt zumindest in diesen Bereichen an.
    Wir hoffen, dass nach nunmehr fast 2 Jahren Streit mit den Stadtvertretern über die Zuständigkeit des Heckenschnitts auf den Querwegen, diese für die Anwohner der angrenzenden Straßen und Besucher der Gartenanlage wieder uneingeschränkt passierbar werden.
    Zwar sind damit abschließend noch nicht alle durch die Stadt willkürlich an den Verein übertragenen Zuständigkeiten für den Heckenschnitt geklärt. Wir sind aber guter Hoffnung, den Behörden nachweisen zu können, dass auch alle anderen - außerhalb der Anlagen befindlichen Hecken - auf städtischem Grundstücken stehen und damit nicht zum Gelände des KGV Eckenheim e.V gehören.
    Unserem Verein bleiben somit hoffentlich die befürchteten Kosten im fünfstelligen Bereich für die eingeforderte zusätzliche Heckenpflege erspart, die die Vereinskasse und nicht zuletzt die Portemonnaies unserer Mitglieder erheblich belasten würde.
    Nicht zu vergessen sei, dass uns die Stadt Frankfurt im Winter urplötzlich den Winterdienst auf den Gehwegen entlang der Anlage 1 übertrug. Auch diese - nicht unerheblichen Kosten - mussten bereits auf unsere Mitglieder und Pächter der Gärten umgelegt werden.
    Enttäuscht sind wir von der fehlenden Unterstützung unserer Stadtteilpolitiker gegen diese kostentreibende Politik der städtischen Behörden.
    Liegt die Historie der Kleingärten doch in der Idee begründet, Menschen in Großstädten ein eigenes Stückchen Land zur Bewirtschaftung und Erholung zur Verfügung zu stellen, die sich gerade nicht die überteuerten Grundtsücke - wie in Frankfurt - leisten können.
    Welche Ziele man Seitens der Stadtvertreter damit verfolgt, die Kleingärtner immer mehr, durch Übertragung von kosteninentsiven Arbeiten um die Kleingartenanlagen herum zu belasten, kann angesichts des Grunstückshungers der Immobilienbranche in Frankfurt nur gemutmaßt werden.